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Willkommen in Neutraubling
Neutraubling aus der Vogelperspektive

Aus der letzten Stadtratssitzung vom 06.04.2017

10.04.2017 Folgende Themen wurden behandelt:


Trauer um Jugendpflegerin Sabine Kruppa

Zu Beginn der Sitzung bat Bürgermeister Heinz Kiechle das Gremium und alle Anwesenden sich zur Verkündung einer traurigen Nachricht zu erheben. Am 2. April 2017 verstarb nach schwerer Krankheit unsere Mitarbeiterin Frau Sabine Kruppa. Sie war fast 20 Jahre für die Stadt Neutraubling als Jugendpflegerin tätig. Wegen ihrer unkomplizierten Art, ihrem Engagement und ihrer bunten Persönlichkeit, war sie sowohl bei den Kindern und Jugendlichen als auch bei ihren Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt.


Bauleitplanverfahren "Am Kleinfeld

Dipl.-Ing. Ulrich Dykiert von der EBB Ingenieurgesellschaft mbH stellt das städtebauliche Konzept im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens „Am Kleinfeld“ vor. Geplant auf knapp 9,8 Hektar ist die Errichtung von Geschosswohnungsbau, Reihen-, Doppel, Ein- und Zweifamilienhäusern auf ca. 82 Parzellen (in etwa  178 Wohneinheiten). Ebenso wird eine Fläche für einen eventuell notwenigen Kindergarten eingeplant. An der Kreuzung Mintrachinger Straße / Südumgehung soll ein Kreisverkehr errichtet werden. Aus dem Gremium wurden Anregungen bezüglich der verkehrlichen Erschließung, des Kindergartens und der Grünanlagen an den Planer herangetragen. Diese werden geprüft und ggf. in einen ersten Bebauungsplanentwurf (nächster Schritt des Verfahrens) eingearbeitet.


 Neubau eines Hallenbades; Aufgabenstellung für das Vergabeverfahren

Das Neutraublinger Hallenbad ist in die Jahre gekommen. Eine Sanierung ist gutachterlich eindeutig nicht mehr rentabel. Mit Beschluss Nr. 203 vom 29.09.2016 hat der Stadtrat daher grundsätzlich den Neubau eines Hallenbades beschlossen und ein Grundstück dafür festgelegt. Das Büro Pfab, Rothmeier Architekten ist beauftragt, das Vergabeverfahren durchzuführen. Grundsätzliche Schritte (Terminplan, Flächen, beispielsweise Ausstattungen, usw.) hat Herr Pfab in einer Präsentation bereits dargelegt. Diese ist den Stadträten bereits per Email zugegangen. Zunächst geht es darum, eine EU-weite Bekanntmachung zu veröffentlichen, um die Bewerber für die Planung dieses Bades zu suchen.

 

Aufgabenstellung:

Die Stadt Neutraubling beabsichtigt ein Hallenbad zu errichten, das sowohl Familien (alle Altersgruppen einschließlich Behinderte) einen attraktiven Aufenthalt ermöglichen, gleichzeitig aber auch dem Schulsport dienen soll. Dazu sind ein Schwimmbecken mit 6 Bahnen, ein Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken gewünscht.

Ergänzt werden diese Nutzungen mit einem Dampfbad und einer Saunaanlage. Ein Bistro/Café ist notwendig.  Die Kostensumme von ca. 12 – 13 Mio. Euro soll nicht überschritten werden.

 

Weiteres Vorgehen: Vorrangig geht es erstmals um die Veröffentlichung des Vorhabens im Internet sowie im EU-Amtsblatt. Hierauf können Planungsbüros Teilnahmeanträge stellen und werden daraufhin einer Eignungsprüfung unterzogen. Im Anschluss werden 3-5 Bewerber zur Auftragsverhandlung und Aufforderung zur Einreichung eines Erstangebots eingeladen. Erst nach weiteren Verfahrensschritten kommt es zum Vertragsabschluss.

 

Der Stadtrat stimmte der Aufgabenstellung bei drei Gegenstimmen zu und billigte die weiteren Verfahrensschritte.


Bauanträge

Aufstockung eines bestehenden eingeschossigen Wohnhausanbaus in

der Schlesische Straße

Der Antragsteller beabsichtigt die Aufstockung des eingeschossigen Wohnhausanbaus in der Schlesischen Straße. Durch die Aufstockung soll eine weitere Wohnung realisiert werden. Wie im Bebauungsplan vorgesehen, sollen nach der Aufstockung zwei Vollgeschosse mit einem Pultdach entstehen. Für die nach der geplanten Aufstockung insgesamt 5 Wohnungen, sind 8 Stellplätze nachzuweisen (1,5 Stellplätze je Wohnung). Auf dem Baugrundstück werden 11 Stellplätze nachgewiesen. Nach reger Diskussion bezüglich der Größe und Nutzbarkeit der angegebenen Stellplätze erteilt der Stadtrat bei fünf Gegenstimmen zu dem Antrag auf Nutzungsänderung sowie der gegebenenfalls erforderlichen Abweichung von den Abstandsflächenvorschriften das gemeindliche Einvernehmen.

 

Errichtung einer Nebenanlage (Müllhäuschen), Am Lohgraben

Die Antragsteller beabsichtigen die Errichtung eines Müllhäuschens an der Ostgrenze ihres Baugrundstücks im Baugebiet Birkenfeld Süd-Ost. Es soll direkt im Anschluss an die geplante Garagenanlage an der Grundstücksgrenze errichtet werden. Hierfür ist eine Befreiung wegen Überschreitung der Baugrenze notwendig.

Bürgermeister Kiechle verweist darauf, dass mit einer Genehmigung ein Präzedenzfall geschaffen werde. Nach reger Diskussion über den Standpunkt des Müllhäuschens genehmigt der Stadtrat bei sechs Gegenstimmen die beantragten Befreiungen.


Kategorien: Rathaus